Grossaufmarsch von treffsicheren jugendlichen Sportlerinnen und Sportler

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Am diesjährigen Nachwuchswettkampf der St. Galler Schützen haben die jungen Luftgewehr- und Luftpistolenschützen wieder alle ihre Kräfte mobilisiert, um die Schüsse präzise in die Mitte der Scheibe abzugeben. Im Schiesstand Thurau in Wil herrschte einmal mehr Hochbetrieb. Von den 337 Jugendlichen, die die Vorrunde absolviert hatten, wurden rund 60 Pistolen- und 120 Gewehrschützen zum Finale eingeladen.

 


Vom Jüngsten mit Jahrgang 2001 bis zum ältesten Teilnehmer mit Jg. 1990 waren alle mit Eifer dabei. Für die Jüngsten ist dies meistens die erste Möglichkeit, Wettkampfluft zu schnuppern und sich mit andern zu messen. Die Freude und der Stolz über die gewonnene Medaille waren dann auch entsprechend gross.

Bei den Jüngsten in der Kategorie Luftgewehr mit fester Auflage war das Podest fest in Frauenhand. Marlies Kaiser von der SG Tell Gams siegte vor Nicole Köppel aus Sargans und Lea Fussenegger von den Luftgewehrschützen Engelburg.

Gleich 16 Punkte Vorsprung hatte Martina Kaiser von der SG Tell Gams in der Kategorie Luftgewehr mit beweglicher Auflage. Luca Wick aus Gossau und Andreas Mathis von den Luftgewehrschützen Engelburg belegten die weiteren Podestplätze.

In den Kategorien, wo stehend frei geschossen wird, findet nach dem Vorprogramm jeweils ein kommandierter Final statt.

Finalerprobt scheinen die Ebnat Kappler Schützinnen zu sein. Gleich in allen drei Kategorien konnten Sie Medaillen gewinnen. Iris Riedener und Mirjam Künzle feierten in ihrer Kategorie sogar einen Doppelsieg. Vor allem Mirjam Künzle bewies Nervenstärke. Nach dem Vorprogramm belegte sie noch den 4. Platz. Mit einem guten Finalprogramm überholte sie die beiden vor ihr platzierten Schützen und belegte am Schluss nur gerade 1.4 Punkte hinter ihrer Klubkollegin den 2. Platz.

In der Kategorie U16 war Jan Hollenweger von den Stadtschützen Wil eine Klasse für sich. Bereits nach dem Vorprogramm hatte er 9 Punkte Vorsprung auf den Zweiten. Mit dem Final-Tageshöchstresultat von 100.5 konnte er seinen Vorsprung noch ausbauen und siegte mit 14.9 Punkten Vorsprung auf Fabienne Hofmann von der Luftgewehrsektion Appenzell und 16.1 Pkt. auf Martina Scherrer von Ebnat Kappel.

In der Kategorie U20 war die Ausgangslage spannender. Vor allem das Duell zwischen der ersten nach dem Vorprogramm, Claudia Graf, Gossau und dem Zweiten, Sascha Begert von den Stadtschützen Wil war hochinteressant. Sascha gewann das Duell mit Total 482.0 Pkt. vor Claudia mit 480.5 Pkt. und Celine Spichtig von Ebnat Kappel mit 479.0 Pkt.

Die Abstände bei den Luftpistolenschützen waren etwas grösser. In der Kategorie mit fester Auflage siegte Samuel Villiger, Sargans mit 5 Pkt. Vorsprung auf Luca Zollinger aus Appenzell und sogar 17 Pkt. auf Alex Brandes von der SG Goldach.

Gleich zwei Sarganser Kinder standen in der Kategorie mit beweglicher Auflage auf dem Podest. Pascal Mast gewann den Wettkampf vor Alessandro Di Meo, Sportschützen Gossau und seiner Klubkollegin Rebecca Villiger.

In der Kategorie U14 stehend frei hatte Timo Koch aus Appenzell bereits aus dem Vorprogramm 4 Pkt. Vorsprung. Am Schluss konnte er seine Führung noch etwas ausbauen. Er siegte vor den beiden Schützen aus Au-Widnau Dean Köppel und Timo Wenk.

Die Rangliste in der Kategorie Luftpistole U16 wurde mit dem Finaldurchgang nochmals komplette umgekrempelt. Führte nach dem Vorprogramm René Sturzenegger von den Sportschützen St. Gallen St. Fiden vor Severin Heeb aus Appenzell und Pascal Lehmann von den Sportschützen Gossau, hiess die Rangliste am Schluss 1. Severin Heeb, 2. René Sturzenegger und 2. Yannic Wetzel, Sportschützen Wil. Yannic kämpfte sich vom 5. Platz nach vorne und durfte sich mit einem guten Finalresultat die Broncemedaille umhängen lassen.

Etwas klarer war die Ausgangslage bei den Ältesten. Die drei ersten des Vorprogramms waren auch die drei ersten nach dem Finaldurchgang. Dominik Suma vom SV St. Margrethen gewann den Wettkampf vor Andreas Gerner von den Pistolenschützen Teufen und Manuel Bosshart von Au-Widnau.

Einmal mehr war der St. Galler Bär ein voller Erflog. Ein grosser Dank gehört den Ausbildnern, die die Kinder und Jugendlichen für den Schiesssport motivieren und sie mit viel Engagement auf einen solchen Anlass vorbereiten.

Dass ein solcher Anlass aber überhaupt so speditiv und reibungslos abgehalten werden kann, ist auch ein grosser Verdienst der verschiedenen Helfer. Sei es in der Schiessleitung, im Abrechnungsbüro oder auch in der Bewirtung. Allen ein herzliches Dankeschön!